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Hochseefischernachrichten 11

HochseefischernachrichtenHerausgeber Kapitän Horst-Dieter Seffner

Hochseefischernachrichten 11/11 (14.10.2011)Weitersagen, weiterleiten ... Liebe Freunde der Hochseefischerei!Nun ist es ja so richtig Herbst geworden und man kann wieder in der warmen Stube ein bisschen mehr Zeit am Computer verbringen. Da bietet sich an, sich auch mal wieder für die Fischerei zu interessieren. Günther Kröger hat dazu unter „AKTUELLES“ auf seiner HP www.rostocker-hochseefischerei.de umfangreiche Ausführungen auch mit aktuellen Zahlen veröffentlicht. So ist also die Situation in unserem ehemaligen Brotgewerbe.Unter „Beschlüsse zur Museumslandschaft in Rostock“ ist auch ein sehr interessanter Beitrag zu dem Bürgerschaftsbeschluss das Traditionsschiff in Schmarl zu belassen und dort auch das Schifffahrtsmuseum einzurichten. Ich denke, dieser Beitrag spricht für sich und sollte zum Umdenken anregen Leider wurde der Text, als Leserbrief an verschiedene Zeitungen geschickt, nicht veröffentlicht. Warum?Auch nachzulesen bei Günther Kröger der SOS Ruf des Nord-Ostsee-Kanals. In Schifffahrtskreisen gibt es da echte Sorgen. Auch interessant.Erfreulich zu berichten, dass auf dem Traditionsschiff nun eine Dauerausstellung über unsere Flotte eingerichtet wird. Der gleiche Stab der Unermüdlichen zur Erhaltung unserer Geschichte hat seine Arbeit wieder aufgenommen. Diese Ausstellung soll eröffnet werden am 29.10.11 um 18.00 Uhr. An diesem Abend werden bundesweit alle Museen bis 24.00 Uhr geöffnet haben. Es ist die „Lange Nacht der Museen“. Auch unsere Ausstellung in der Societät kann an diesem Abend besucht werden. Es ist zu wünschen, dass sich auch viele Besucher finden die sich für die Hochseefischerei interessierenUnsere Gedenkstätte für die auf See gebliebenen Hochseefischer war ja durch die Hafensperrung für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Der Betonhochseefischer mit Ölhemd und Südester war am verfallen und sein Standplatz völlig verdreckt. Timo Lührs, der Inhaber und Betreiber der Hafenkantine, hat unseren Hochseefischer auf seine Kosten wieder aufarbeiten lassen und so kann sich dieses Denkmal wieder sehen lassen. Vor Jahresfrist kam vom Warener Stammtisch der Vorschlag die Gedenkstätte zum Platz vor dem Verwaltungsgebäude zu verlagern. Dieser Vorschlag wurde wohlwollend aufgenommen. Frau Priebe, die Geschäftsführerin der RFH GmbH, beauftragte jetzt im September eine Firma mit der Verlagerung. Diese Arbeiten wurden rechtzeitig beendet und so organisierte der Rostocker Stammtisch zum 13. Oktober, dem ehemaligen Tag der Seeverkehrswirtschaft, eine erste öffentliche Kranzniederlegung. Diese feierliche Kranzniederlegung begann dann um 17.00 Uhr. Der Shantychor „Luv und Lee“ umrahmte diese beachtenswerte Gedenkveranstaltung. Sie sollte zur Tradition werden.Anschließend fand dann der 4. Rostocker Stammtisch statt. Es wurden 132 anwesende Personen gezählt. Darunter auch Mitglieder des Warener und des Thüringer Stammtisches. „Luv und Lee“ eröffnete das Treffen Der Dresdner Stammtisch hatte eine ansprechende Grußbotschaft geschickt die verlesen wurde. Die Moderation war mit Ewald von Mach in guten Händen. Ein Vertreter der RFH GmbH hielt eine kurze, aber verbindende Rede. Hermann Cziwerny ging dann auf Einzelheiten zur Traditionsarbeit ein. Diese Ausführungen wurden aufmerksam verfolgt. Danach trug „Luv und Lee“ seine mit viel Beifall bedachten „Perlen“ vor.Der einst bei uns tätige Fischereibiologe „Toni“ Mahnke betätigt sich in der Pflege der plattdeutschen Sprache. Er ist Fritz Reuter Preisträger. Er las wirklich sehr gute Beitrage aus seinem Buch „Fischeri, Fischera, Fischerallala“ und aus den „FischGründen“ vor. Diese Beiträge waren beachtenswert.Nun kam die Überraschung. Zum Abschluss gab es ein Fischbuffet mit warmen und kalten Speisen in hoher Qualität und reichlich war es auch. Die Organisatoren hatten dafür folgende Sponsoren gefunden: Venfisk, die Hafenkantine Timo Lührs, Ostseefisch und Wismarfisch. Den Organisatoren und Sponsoren hier ein großes Dankeschön. Es hat allen vortrefflich gemundet.Ich denke diese Nachrichten zeigen, dass auf dem Gebiet der Traditionsarbeit in den letzten Jahren doch einiges in Bewegung gekommen ist. Das gibt Mut zum weitermachen und mitmachenFreundlichst Horst Seffner









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