Nach der 1. Reise hatte ich Freizeit und einige Tage Urlaub. Dann kam ein Telegramm mit dem Auftrag: Busfahrt nach Stettin und Überführung der "Cottbus" nach Rostock. Fünf Tage Werftaufenthalt in Polen waren die Folge. Was bin ich froh, dass ich in Stettin die "Kaskade" (später abgebrannt) noch kennengelernt habe. Ein Tanzlokal mit allem was dazugehört auf drei Etagen. In Rostock angekommen wurde entschieden, dass ich noch eine Reise als 2. Elektriker auf der "Cottbus" machen sollte. Der 1. Elektriker Henning Lohse kam aus dem Urlaub wieder auf sein Stammschiff zurück.Die Reise ging auf Heringsfang zur Georgsbank (USA-Ostküste) und dauerte etwa 85 Tage. Froh bin ich auch darüber, dass ich noch eine Reise mit Salzheringsproduktion auf See erlebt habe. Die Besatzung von ROS 225 war eine feine Truppe und auf der Georgsbank war gutes Wetter. Durch die Wärme musste bei gutem Fang der Fisch zur Konservierung schnell in die Fässer. Das hieß auch öfter für mich Einsatz im Fisch, Noppen war angesagt (Heringsköpfen).Die folgenden Bilder zeigen realistisch die gute Stimmung an Bord. Nach beiden Reisen auf ROS 225 war ich der Meinung, bei der Hochseefischerei kann man es aushalten.