Hochseefischerei Website Navigation Webseitenübersicht Neuigkeiten Hochseefischernachrichten 03/2012 Hochseefischernachrichten 02/2012 Hochseefischernachrichten 01/2012 Hochseefischernachrichten 14 Hochseefischernachrichten 13 Sonderausgabe 2 Sonderausgabe 1 Hochseefischernachrichten 12 Sonder-Hochseefischernachrichten Hochseefischernachrichten 11 Hochseefischernachrichten 10 Hochseefischernachrichten 09 Hochseefischernachrichten 8 Hochseefischernachrichten 7 Hochseefischernachrichten 6 Hochseefischernachrichten 5 Hochseefischernachrichten 4 Hochseefischernachrichten 3 Hochseefischernachrichten 2 Denkmäler Historische Fotos Seitentrawler Cottbus Fahrzeitbeginn und 1. Reise Haus der Hochseefischer Landgang in Saint Pierre Restgeld France Reiseerinnerungen Meine 2. Reise auf ROS 225 Fotos von Peter Müller Fotos von Heiner Gerst Fotos von Achim Bogs Besatzungslisten ROS 225 Z-Trawler Hanno Günther Haverie im Heimathafen 1. Reise auf ROS 403 DDR TV-Sendung mit ROS 403 Besatzungslisten ROS 403 Z-Trawler Magnus Poser Z-Trawler Magnus Poser Reise auf ROS 420 Fotos Fotos von Dieter Braun Studienzeit Trailer Videos Z-Trawler Werner Kube Z-Trawler Werner Kube Z-Trawler 402 ATB Supertrawler ATB 1 Supertrawler Supertrawler Ludwig Renn Besatzungstreffen 4 Mappe 2011 Fotos 2011 Urkunde Gästebuch Gästebuch Eng. Kontakt Links Seefahrt und Maritimes Links Webseiten anderer Themen Impressum Links Bannertausch Nach zwei Jahren ... Sitemap Maschinenraum Filme Costa Concordia Rückschau 3 Rückschau 1 Rückschau 2 Testseite Meinung Gesundmeldung Neujahr Neujahr 1 Weinachten Weinachten 1 VL Hauptseite 1 VLL Unterseite 1 Seitwert Sonderausgabe 1HochseefischernachrichtenHerausgeber Kapitän Horst-Dieter Seffner Das waren wir Wo einst Bomber für den 2. Weltkrieg gebaut wurden, entstand auf den Trümmern der Heinkelwerke, um die Versorgungslücken zu schließen, ab 1950 das Fischkombinat Rostock. Es war ein schwerer Anfang und niemand ahnte auch nur annähernd, was daraus einmal entstehen würde. Frachtschiffe befahren die ganze Welt. Das ist klar. Aber wo die Schiffe der DDR Hochseefischerei gewesen sind, um Fisch zu fangen, vermag sich der Außenstehende nicht vorstellen.Schiffe der DDR Hochseefischerei fischten in der Ost- und Nordsee, der Barentssee bis Nowaja Semlja, vor Spitzbergen und Island, an der Ost- und Westküste Grönlands, an der ostamerikanischen Küste von der Hudson Bay bis Cape Hatteras, im Golf von Mexiko, an der Küste von Argentinien bis in die Antarktis, an der Westküste von Amerika von Kalifornien bis zu den Aleuten. Schiffe der DDR Hochseefischerei setzten ihre Netze aus an der afrikanischen Küste von Algerien bis Namibia, vor Jemen und vor Mosambik. Schiffe der DDR Hochseefischerei fuhren durch den Suezkanal und den Panamakanal. Einige Schiffe, darunter auch 4 Sassnitzer 26-Meter Kutter, umrundeten das Kap der guten Hoffnung und ein Schiff umfuhr sogar Kap Hoorn.Die Schiffsbesatzungen wurden u. a. per Flugzeug über San Salvador, Havanna, Sankt Pierre, New York, Halifax, Toronto, St. George’s auf Bermuda, Reykjavik, Glasgow, Las Palmas, Beira, Luanda, Maputo, Aden, Windhoek, Montreal, Nouadibou, Montevideo, Bahia Blanca und Ushaia ausgetauscht. Der Einsatz der Besatzungen dauerte im Schnitt 3 Monate. Der Abtransport der Fischprodukte, der Besatzungsaustausch, die Ver- und Entsorgung der Schiffe erforderte stets logistische Meisterleistungen.Das erfolgreichste Jahr war das Jahr 1971 mit einer Fang und Verarbeitungsmenge von 223.664 Tonnen.Die DDR Hochseefischerei hatte auch die größten Fischereifahrzeuge die je unter deutscher Flagge fuhren. Es waren die „Junge Welt“ und die „Junge Garde“ Sie hatten 10.192 Bruttoregistertonnen, waren 141 m lang und hatten eine Besatzung von 172 Personen darunter auch viele Frauen.Frauen fuhren an Bord seit der Indienststellung der ersten Verarbeitungsschiffe auch in der Verarbeitung. Den größten prozentualen Anteil an Frauen gab es auf der Jungfernfahrt des Verarbeitungsschiffes „F.C. Weiskopf“ vom 10.Januar bis Ende März 1963 vor der Küste von West Grönland. Unter der 84-köpfigen Besatzung waren18 Frauen. Auf Schiffen der DDR mit mehr als 50 Personen Besatzungsstärke musste ein Arzt fahren (BRD 75). Deshalb hatten auch alle Verarbeitungsschiffe ein Hospital mit Behandlungsraum und Krankenbetten. Oft konnten die Ärzte auf den entfernten Fangplätzen auch Seeleuten der BRD und anderen Ländern helfen. Die Zahl der Blinddarmoperationen auf hoher See betrug 82. Das Haus der Hochseefischer am Rostocker Holbeinplatz (ein Betriebshotel) war bis zum Bau der ersten Interhotels mit seinen 200 Zimmern mit 584 Betten, Bars, Restaurants und Serviceeinrichtungen das größte und modernste Hotel der DDR.Die DDR Hochseefischerei war nach dem DDR Reisebüro der beste Kunde von Interflug. Durch die Hochseefischerei nahm die Interflug Linienflüge nach Havanna und Luanda in Angola mit Verlängerung nach Maputo in Mosambik auf. Um die Schiffe zu besetzen waren 4.600 Personen erforderlich. Etwa ähnlich viele waren an Land notwendig um den Einsatz der Flotte abzusichern. Mit zeitweise 101 aktiven Schiffen hatten die Rostocker Hochseefischer die größte deutsche Fischereiflotte. Besonders stolz sind die Rostocker Hochseefischer darauf, dass sie während der 40 Jahre als Großreederei von ihren insgesamt 135 Schiffen kein Schiff verloren haben. Das alles sind Fakten die nicht in Vergessenheit geraten sollten.Freundlichst Horst Seffner Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |